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Buchgeburtstag: Was Preema nicht weiß wird 1 Jahr alt
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Buchgeburtstag! Happy 1st Birthday, Preema!

Freunde der Literatur, ich bin schockiert! Heute wird Was Preema nicht weiß ein Jahr alt und noch nie hat sich ein Buchgeburtstag »zu früh« angefühlt. Wie kann die Veröffentlichung schon ein Jahr her sein? Es fühlt sich an als wäre das Buch erst gestern an den Start gegangen, was sicher damit zusammenhängt, dass einfach kein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo jemand über das Buch spricht. Der absolute Wahnsinn! Folgt mir zum nächsten Absatz, für noch mehr irre Entwicklungen und einen Rückblick auf ereignisreiche zwölf Monate!

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Adieu, Verlagswelt. Hallo, Selfpublishing!

Ein grandioser Start

Als Preema im Mai letzten Jahres an den Start ging, war ich völlig baff. Es war das erste Mal, dass ich einen Roman im Selfpublishing herausgebracht habe. Durch die Abrechnungen meiner Verlage kannte ich die Verkaufszahlen meiner vorherigen Bücher und ich war mir sicher als Selfpublisherin würde ich weniger verkaufen. Meine Reichweite war nicht sehr groß, meine Themen absolute Nische und als gemischrassiger Mensch habe ich früh gelernt, dass ich meine Hoffnungen runterschrauben muss. Es ist eine Tatsache, mit der man zu leben lernt. Doch irgendwas wollte mir 2020 vielleicht beweisen, denn es kam anders als gedacht und Preema startete mit einem Tempo durch, dass ich gewissermaßen nur noch Rücklichter sah.

Experimente am offenen Marketingherzen

Ich kann wirklich viele Dinge, Marketing gehört allerdings nicht so richtig dazu. Mich selbst vermarkten? Eine Katastrophe. Aber ich hatte mich aus Gründen für das Selfpublishing entschieden. Es konnte nicht viel schlechter laufen als mit untätigen Verlagen. Was macht man als frisch gebackene Selfpublisherin also? Man fängt an zu experimentieren und einen Wohlfühlweg mit Social Media zu finden. Meine Strategie dabei ist eigentlich keine. Ich poste was mir Spaß macht, versuche nicht zu oft Werbung zu machen und hoffe, dass meine Followerschaft genug Abwechslung in meinen Feeds findet und Spaß daran hat mir zu folgen. Denn nichts nervt mich selbst mehr als Accounts, die einen permanent mit plumper »Kauf mich!« Mentalität zubomben. Irgendwas muss ich dabei richtig gemacht haben, denn Preema ist von Tag 1 an mein Bestseller geworden und hatte meine beiden Verlagstitel nach zwei Monaten beide überholt.
Vielleicht lag es aber auch nur an diesem unwiderstehlichen Cover (höhö) oder an Jasmin Zipperling, die nicht aufhören kann von dem Buch zu schwärmen und sich auf Instagram dafür in irre witzige Kostüme und Posen schmeißt.

Das Jahr der Onlinewelt

2020 waren wir alle überall und doch nirgends so richtig dabei. Alles musste sich wegen Corona online abspielen, was zu meinem Horror bedeutete: Videolesungen, aufgezeichnete Videos, Live-Talks und und und … Hatte ich mal erwähnt, dass ich eine ausgeprägte Kamerascheu habe und nicht einmal telefonieren so schlimm finde wie Onlinevideos? Aber da musste ich nun durch, denn alle anderen Möglichkeiten mein Buch zu bewerben und es auf Messen zu präsentieren waren plötzlich weg, außerdem hat mich der Selfpublisher Buchpreis in die »Bredouille« gebracht plötzlich gefragt zu sein und zu noch mehr Veranstaltungen eingeladen zu werden. Nach gefühlt 1.001 Live-Talks bin ich an dieser Aufgabe glücklicherweise gewachsen, habe nun keine Angst mehr vor meiner Webcam und war sogar freiwillig beim Fotografen.

2. Auflage on Tour

Was für mich auch sehr überraschend kam war, dass ich die zweite Auflage bereits nach vier Monaten in Druck geben musste, dabei hatte ich in größenwahnsinniger Voraussicht schon in der 1. Auflage 500 Exemplare drucken lassen mit dem Gedanken: wird ja nicht schlecht, so ein Buch, druckst du mal direkt auf Vorrat! Ich war mir sicher, dass nicht mehr als 50 Leute das Buch kaufen würden. Haha, haben sich meine umwerfenden Leser:innen aber offenbar gedacht und mir die Dinger aus den virtuellen Fingern gerissen. Es geistern noch immer ein paar Erstauflagen herum, ich habe selbst auch noch welche davon im Lager für meinen Onlineshop. Über den Vertrieb/ Buchhandel bekommt man aber auch schon die zweite Auflage. Mal gucken, wie lange die hält. Nach der ersten großen Welle werden nun mehr E-Books als Prints gekauft, vielleicht reicht der Vorrat also diesmal etwas länger.

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Preema – Eine Preisjägerin!

4-fach nominiert – Bitte was?

Dass Was Preema nicht weiß so viele Leser und Leserinnen gefunden hat und noch immer findet, ist auch einer Reihe von Nominierungen zu verdanken, die dafür gesorgt haben, dass dieser Roman praktisch das ganze Jahr über ohne Pause im Gespräch geblieben ist, auf den Social Media Kanälen rege geteilt wurde und einfach einen kleinen Hype erlebt hat. Preema entpuppte sich zur Preisjägerin, die bis dato noch nicht fertig ist.

1. Platz Selfpublishing Buchpreis 2020

Button: Selfpublishing Buchpreis 2020Es begann im September 2020 mit der Wahl von Was Preema nicht weiß auf die Longlist des Selfpublishing Buchpreis 2020. In dem Moment dachte ich noch, das ist das krasseste was mir als Autorin jemals passieren wird. Doch es wurde noch krasser als im Oktober die Shortlist bekannt gegeben wurde und Preema stand auch auf dieser Liste! Doch hier würde nun Endstation sein, richtig? Falsch. Im November holte sich Preema mit einstimmigem Juryurteil die Trophäe, während ich erstmal fassungslos und voller Freude in Tränen ausgebrochen bin. Mein erster Gehversuch im Selfpublishing und mein Buchbaby holt sich den ersten Platz.

Shortlist Krefelder Preis für Fantastische Literatur

Doch das sollte erst der Anfang von Preemas Siegeszug sein. Kaum hatte ich mich von dem Schock erholt den 1. Platz beim SPBuchpreis gemacht zu haben, da ging auch schon die Longlist des KPfFL online und Holy Moly! Da stand Preema schon wieder, diesmal neben Titeln aus dem Klein- und Großverlag. Bis auf die Shortlist schaffte sie es, dann war die Reise diesmal wirklich vorbei. Traurig war ich deswegen aber nicht, denn dass ich mit meinem Roman die Shortlist erreicht habe, mich dabei gegen manchen Großverlagstitel behaupten konnte, ist ein absoluter Gewinn für mich.

Nominiert für den Kurd Laßwitz Preis 2021

Nein, auch der Krefelder Preis sollte nicht die Endstation für Preemas Eroberungsmarsch sein. Ende März 2021 erhielt ich aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Preema für den Kurd Laßwitz Preis nominiert wurde. Meine Reaktion: BITTE WAS?
Die Bekanntgabe des Gewinners steht noch aus, ich gehe hier aber nicht von einem Sieg aus. Ich habe bereits gesehen, dass ein paar Abstimmberechtigte über Preema sagen es sei keine echte Science Fiction, insofern sehe ich da keine Chancen auf den Gewinn. Harte Science Fiction ist dieser Roman natürlich wirklich nicht. Es ist ein Nahe-Zukunft-Roman der eher Elemente der Sience Fiction benutzt. Doch auch hier muss ich sagen, dass mich schon die Nominierung völlig umgehauen hat und einen Meilenstein darstellt, den ich nie und nimmer erwartet hätte.

Longlist des Phantastikpreis der Stadt Wetzlar 2021

Einen habe ich zum Abschluss noch! Erst vor wenigen Tagen wurde die Longlist des Phantastikpreis der Stadt Wetzlar bekannt gegeben und schon wieder hat sich Preema auf die Liste gearbeitet. Spätestens hier weiß ich nicht mehr was ich sagen soll. Ich habe keine Ahnung wie die Chancen stehen auf die Shortlist zu kommen. Die Konkurrenz ist richtig hart. Ursula Poznanski, Andreas Eschbach, Anne Freytag … All diese großen Namen, die ich eigentlich nur aus der Ferne kenne und noch immer für Aliens halte. Also so wie damals, bevor ich selber schrieb und alle Schriftsteller für Aliens hielt, die einfach vom Himmel fallen und sowas wie Übermenschen sein mussten. Wenn mich nicht alles täuscht ist Preema das einzige Buch eines Selfpublishers auf der Liste und allein deswegen könnte ich schon wieder heulen vor Glück. Was dieses Buch schon alles geschafft hat, es ist für mich kaum zu glauben.

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E-Book Preisaktion

E-Book Preisaktion zu Was Preema nicht weiß

Screenshot zur Preisaktion. Hier der Thalia-Shop als Beispiel.

Für diejenigen, die noch nicht in Preemas Genuss gekommen sind, gibt es das E-Book bis zum 10.05.2021 zum reduzierten Preis. Und zwar überall, wo es E-Books gibt.

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Danke!

Zum Schluss will ich mich bei all meinen Leser:innen bedanken. Dafür, dass ihr Preema eine Chance gegeben habt, dass ihr sie lieben gelernt und mit ihr gebangt habt, dafür, dass ihr mein erstes Jahr als Selfpublisherin zu einem dermaßen überwältigenden Erfolg gemacht habt. Trotz der zusätzlichen Hürde durch Corona, trotz aller Zweifel am deutschen Buchmarkt und anderer Dinge. Es war ein irres Jahr und ich bin gespannt, was Preema und ich noch alles erleben werden erleben dürfen.

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