Rückblick: März 2022

Headergrafik: März im Rückblick

Der März-Rückblick kommt spät und auch ein bisschen knapper. Ich weiß nicht, wie es euch so geht mit dem, was in der Welt los ist, mir setzt es zu und hemmt mich in den Dingen, die ich gerne tun würde. Heute daher nur ein bisschen Veröffentlichungs-Update zu Frozen, Ghosted, Dead und sonst ganz viel Unterhaltungsprogramm, mit dem ich mich vom Weltgeschehen abzulenken versuche.

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Dinge, die mich glücklich gemacht haben

  • Frozen, Ghosted, Dead ist im Druck

An dieser Stelle muss ich direkt sagen, diesen Monat wäre es mir sehr viel leichter gefallen Dinge aufzulisten, die mich so richtig deprimieren. Da das aber vermutlich vielen so geht momentan und sowieso nichts bringt, lasse ich es einfach.

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Autorenleben

Frozen, Ghosted, Dead

Ende März ist der Probedruck von Frozen, Ghosted, Dead angekommen und sieht richtig gut aus! Die Farben auf dem Cover kommen sehr gut zur Geltung! Einziger Wermutstropfen: Die Druckkosten haben ordentlich zugelegt. Das Buch ist fast doppelt so teuer in der Produktion wie Was Preema nicht weiß und sogar teurer als BRÏN, obwohl Frozen, Ghosted, Dead 70 Seiten weniger und keine farbigen Illustrationen innen hat. Ich hatte das zwar schon aufgrund der Berichte anderer Autoren und Verlage erwartet, aber so schwarz auf weiß gesehen tut es dann doch ein bisschen weh. Aber wat muss, dat muss. Das fertige Buch wird trotzdem wieder Klappen haben (die erfüllen nämlich diesmal einen besonderen Zweck) und die partielle Lackierung auf dem Cover wollte ich mir auch nicht nehmen lassen.

Vorbestellungen offen

Wer darauf gewartet und es noch nicht mitbekommen hat: ihr könnt Frozen, Ghosted, Dead nun auch in meinem Onlineshop vorbestellen. Veröffentlichungstermin ist der 22. April, aktuell warte ich aber noch auf die Versandbenachrichtigung aus der Druckerei. Noch so eine Sache, die der Papiermangel nach sich zieht. Die Produktionszeiten sind irgendwie unberechenbar geworden. Ich hoffe, dass die Bücher noch rechtzeitig hier ankommen und es keine Verschiebung gibt. Sicher bin ich mir da im Moment aber nicht mehr. In jedem Fall werde ich die Bestellung so schnell es eben möglich ist auf den Weg zu euch schicken.

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Dies & Das

Geschaut

Im März wurden überraschend einige Serien fortgesetzt, von denen ich nicht erwartet hätte, dass die eine zweite Staffel bekommen. Mir ist das in den letzten Jahren oft passiert, dass ich Serien anfange, total gehooked bin und dann wurden die wieder abgesetzt, bevor die erste Staffel vollständig ausgestrahlt war. Umso mehr habe ich mich deswegen jetzt gefreut, dass zwei davon eine neue Staffel bekommen haben, bzw. demnächst bekommen.

  • Upload (Staffel 2 – Amazon Prime)
    Über diese zweite Staffel von Upload auf Amazon Prime habe ich mich sehr gefreut! Die erste Staffel fand ich richtig toll. Ein bisschen dystopisch, aber auch sehr humorvoll. In der zweiten Staffel geht auch gut weiter. Ein paar Kleinigkeiten fand ich ein bisschen zäh, aber die Erzählung wurde immerhin konsequent fortgeführt, so dass ich mich da gar nicht groß beschweren will. Wenn ihr die erste Staffel gesehen habt, werdet ihr die zweite Staffel auch sehen wollen und falls ihr die Serie noch gar nicht kennt: unbedingt mal reinschauen!
  • Severence (Apple TV)
    Mein Überraschungs-Highlight im März. Ich hatte von der Serie Severence noch nie gehört, der Mitbewohner hat sie in irgendeiner Review entdeckt und dann einfach mal angeworfen. Zuerst war ich skeptisch, aber schon nach der ersten Folge hatte sie mich gepackt. Hier wird durch ein kleines Implantat im Gehirn die Persönlichkeit der Menschen in »Outies« und »Innies« geteilt. Die Outies sind die eigentlichen Personen, die Innies sind »blanko Versionen« dieser Menschen, die keinerlei Erinnerungen oder Wissen über ihre Outie-Persönlichkeit haben. Innies gehen zur Arbeit, während die Outies die Freizeit leben. Das ist an sich schonmal ziemlich harter Tobak, wenn man sich vorstellt, dass Innies quasi ohne Pause arbeiten, weil sie die Auszeit ja nicht mitbekommen. Wie die Innies dazu aber noch behandelt werden und wie krass ihre Outies mit ihnen – und damit ja eigentlich mit sich selbst – umgehen, das ist mitunter tragisch bis erschreckend.
    Falls ihr von der Serie noch nichts gehört habt, macht euch unbedingt mal schlau. Ich kann sie wirklich nur empfehlen. Die Staffel hat nur neun Folgen, mit denen ich natürlich auch schon durch bin und nun warte ich gespannt auf Staffel 2, die zum Glück schon in der Mache sein soll.
  • Space Force (Staffel 2 – Netflix)
    Auch hier ist gerade eine zweite Staffel erschienen. Die Serie ist albern, ein bisschen kritisch und mit viel Humor. Die Serie versucht gar nicht erst ernst zu sein, zeigt aber meiner Meinung nach trotzdem, wie lächerlich Politik etc. manchmal ist. Oder meistens? Mittlerweile tue ich mich leider echt schwer damit, noch irgendwen in den oberen Reihen für voll nehmen zu können … Jedenfalls ist Space Force sehr unterhaltsam, kurzweilig und sorgt für einen Ohrwurm. Dem Ende nach dürfte es noch eine dritte Staffel geben. Falls nicht, könnte man Don’t Look Up aber auch als inoffiziellen Abschluss nehmen, würde ich sagen.
  • Matrjoschka (Rewatch – Netflix)
    Matrjoschka ist zusammen mit Upload eine der Serien, bei der ich die Hoffnung auf eine Fortsetzung aufgegeben hatte. Nun hat Netflix aber eine zweite Staffel angekündigt, die am 20. April rauskommen soll und da ich nicht mehr alle Details im Kopf hatte, habe ich die erste Staffel nochmal weggesuchtet. Matrjoschka könnte man vielleicht als eine etwas makabere Variante von Und täglich grüßt das Murmeltier beschreiben, denn die Protagonistin stirbt permanent und wacht dann im Badezimmer auf ihrer Geburtstagsparty wieder auf. Das Szenario finde ich einfach immer unterhaltsam und die Protagonistin ist halt auch einfach so eine cool-grantige Socke. Jetzt fiebere ich dem Erscheinungstermin entgegen und hoffe, dass die zweite Staffel kein Reinfall wird.

Gezockt

  • Elden Ring
    Level 111 und jetzt habe ich das Spiel abgebrochen, weil ich zunehmend das Gefühl hatte, alles was ich da mache ist sinnlos und führt nicht zum Ziel. Es gibt nämlich kein Ziel. Quests? Ja, die liegen hier so verstreut herum, aber eine Questlog gibt es nicht, also soll man sich alles irgendwie merken und weil das eher unmöglich ist, vergesse ich mehr als ich gelernt habe. Die Rätsel sind eigentlich keine und im Grunde basiert sowieso alles darauf, dass du entweder durch Glück etwas findest oder  – was wahrscheinlicher ist – konstant damit beschäftigt bist zu googeln, was eigentlich von dir erwartet wird, wo du hin musst, wen du treffen musst, wie oft du mit jemandem nach wie vielen Ladevorgängen anquatschen musst, nur um dann ein absolut nutzloses Item zu bekommen. Ganz ehrlich, selten hat sich ein Spiel weniger befriedigend angefühlt, obwohl das Design, die Gegner und die vielen Verstecke durchaus cool gemacht sind. Aber es bleibt das Gefühl aus, hier irgendwas an Erfolg zu erleben, durch Schläue lösen zu können oder … keine Ahnung. Eben etwas zielführendes zu tun. Planlos ud auf gut Glück in der Gegend rumlaufen ist einfach nicht mein Ding.

Gelesen

  • Scorpion (dt.: Der Zeitindex)- Christian Cantrell

Musste ich leider abbrechen. Hat mich auch nach mehr als der Hälfte noch nicht gepackt und nach der zweiten Szene, in der ein Tier gequält wurde, hatte ich die Nase voll.

Genervt

Der März war auch im Kleinen nervig. Ein Monat voller technischer Probleme, die ich alle nicht gehabt hätte, wenn nicht erst meine Bank entschieden hätte super duper neue Karten auszuteilen, die von vielen Verkaufsstellen leider noch gar nicht akzeptiert werden und dann ist auch noch meine Buchhaltungssoftware mit einem Zahlungsdienstleister verschmolzen. Die neue Bankkarte hat dann auch dazu geführt, dass ich mich drei Wochen lang nicht in mein Banking einloggen konnte und von den Hürden der neu verschmolzenen Softwares will ich gar nicht erst anfangen. Was vorher mal übersichtlich und schlank war, ist jetzt ein zusammengewürfelter, überladener Haufen – für mich überflüssiger – Funktionen, der hier geteilt und da vermischt wurde und … ach, lassen wir das. Ihr kennt das sicher und wisst, wie sehr einen diese drölftausend Kleinigkeiten irgendwann wirklich auf die Palme bringen. Sowas raubt mir Stunden meines Lebens und Zeit, die ich sinnvoller hätte nutzen können.

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Bis zum nächsten Mal

Freunde, die eigene Hilflosigkeit ist manchmal schwer zu ertragen. Falls es euch so geht wie mir und ihr Schwierigkeit habt noch irgendeinen Hoffnungsschimmer für die Welt zu sehen, versucht Abstand zu nehmen. Nehmt euch eine Internet-Auszeit, lasst die Nachrichten vielleicht besser mal einen Tag lang aus. Lest ein Buch, schaut eine Serie, setzt euch raus in den Park oder den Balkon etc. Ich weiß nicht, was man als derart kleines Schräubchen im Getriebe aktuell machen kann außer hoffen, dass es, entgegen aller pessimistischen Gedanken, doch einen vernünftigen Ausweg aus all den Krisen gibt. Und bis dahin mache ich es wie die Space Force und singe eine Runde Bermuda, Bahama, come on pretty mama …

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