Der Februar war überraschend voll mit Fortschritten im Autorinnenleben, einem wieder gestarteten Koreanischkurs und einigen kulturellen Abstechern zwischen Konzertsaal und Serienmarathon. Ich habe mich an Häkeln für Anfängerinnen versucht, neue Schmuckvorlieben entdeckt und mich von Heated Rivalry emotional mitreißen lassen. Hier kommt mein persönlicher Monatsrückblick auf den Februar.
Im Überblick
englische Übersetzung fertiggestellt
Augenarzt mit Elvis
versucht Häkeln zu lernen
im Friseursalon gewesen
eine neue Vorliebe für Goldschmuck entdeckt
Koreanischkurs wieder gestartet
Heated Rivalry geschaut
Bach in Space besucht
Autorinnenleben
Vorab ein Hinweis – Lesung
Am 14.03.2026 lese ich in der Übermorgenwelt Ulm aus meinem Episodenroman »Siebensteinthal«. Falls es euch in die Ecke verschlägt, kommt doch gerne vorbei!
Übersetzung fertig!
Im Februar hat mich die Motivation gepackt und ich habe mich noch einmal an die restliche Übersetzung von »Shiwon & Tae« gesetzt. Nach etwa einem halben Jahr Arbeit – mit einigen Pausen dazwischen – ist die Übersetzung ins Englische nun abgeschlossen. Und ich bin wirklich stolz auf mich. Es wird mit Sicherheit nicht alles perfekt sein, aber es war ein Batzen Arbeit und es wirklich durchgezogen zu haben, fühlt sich gut an.
Jetzt dürfen meine Freundin und anschließend meine unverzichtbare Lektorin Maike Claußnitzer noch einen Blick darauf werfen, um zu prüfen, ob meine Übersetzung etwas taugt. Falls ja, liebäugele ich bereits damit, als Nächstes »Frozen Ghosted Dead« und »Was Preema nicht weiß« zu übersetzen.
Geschrieben
Richtig flüssig geschrieben habe ich im Februar leider nicht. Hier und da sind ein paar Szenen in unterschiedlichen Manuskripten entstanden, aber ein durchgängiger Schreibflow wollte sich bisher noch nicht einstellen. Aktuell fehlt mir wieder einmal die Ruhe, um komplett in einem Projekt versinken zu können. Das ist irgendwie immer so, wenn ich sehr viel Arbeit auf dem Tisch habe und mit dem Kopf dann ständig in Auftragsarbeiten stecke.
Anmeldung Pride & Books
Da es mir letztes Jahr sehr viel Spaß gemacht hat dort auszustellen, werde ich auch dieses Jahr wieder bei der Pride & Books in Essen dabei sein. Bin gespannt, wer diesmal alles da sein und vorbeikommen wird!
Dies & Das
Miez Miez
Ich habe den Katzen kleine „Mauslöcher“ aus alten Klopapierrollen gebaut, in denen ich nun Snacks verstecke. Alle paar Tage oder Wochen wandern diese Verstecke an neue Orte, damit es für die Flauschnasen spannend bleibt. Seitdem schauen überall kleine Katzenpopos aus dunklen Ecken hervor, während der Rest von ihnen hochkonzentriert beim Snackangeln zugange ist.
Mit Elvis ging es außerdem wieder zur halbjährlichen Kontrolle seines grauen Stars. Der Zustand hat sich minimal verschlechtert, aber insgesamt ist alles stabil.
Häkeln für Anfängerinnen
Meine beste Freundin hat beschlossen, einen riesigen Snorlax zu häkeln, den sie auf Instagram entdeckt hat. Da sie noch nie gehäkelt hat, habe ich sie überzeugt, erst einmal mit einem kleineren Projekt zu starten. Und weil ich sie nicht alleine leiden lassen kann, habe ich es selber dann auch versucht. Die BFF ist angetan und hat ihr Projekt fertiggestellt, während ich erst einmal schnell die Lust verloren habe. Die Maschen an sich sind gar nicht so schwierig, aber diese kryptischen Häkelanleitungen! Ich bin mir noch nicht sicher, ob das langfristig mein Hobby wird. Vielleicht kehre ich doch lieber wieder zu meinen Scherenschnitten zurück.
Beauty-Time
Nachdem ich meine Haare in den letzten ein bis zwei Jahren habe wachsen lassen, war ich Anfang Februar endlich wieder im Friseursalon. Ein ordentlicher Schnitt später und ich fühle mich wieder mehr wie ein Mensch als wie ein Waldschrat. Herrlich!
Im Anschluss waren meine beste Freundin und ich noch unterwegs, und ich habe einen Goldring mit Schlangenmotiv entdeckt. Ich habe eigentlich mein ganzes Leben lang nur Silberschmuck gemocht und getragen, doch seit ein paar Monaten zieht mich Goldschmuck magisch an. Keine Ahnung, warum sich der Geschmack manchmal so plötzlich ändert. Vielleicht eine Alterserscheinung? Der Ring musste jedenfalls mit.
Koreanischkurs
Endlich ist das neue Semester gestartet und damit auch der nächste Koreanischkurs. Wir sind wieder acht Personen in der Klasse, was eine angenehm kleine Runde ergibt und somit alle dazu kommen das Sprechen zu üben. Darüber hinaus hoffe ich, dass ich das Vokabellernen dieses Semester wieder regelmäßiger hinbekomme.
Bach in Space in der Beethovenhalle Bonn
Nachdem die Renovierung endlich abgeschlossen ist, war ich wieder in der Beethovenhalle Bonn und habe mir Bach in Space angesehen. Musikalisch hat die Pianistin einen tollen Job gemacht, daran gibt es nichts auszusetzen. Das visuelle Konzept fand ich aber doch etwas einfallslos. Als Begleitmaterial wurden überwiegend bekannte und statische Aufnahmen von NASA und ESA eingeblendet, die nichts überraschendes oder neues zu bieten hatten. Ich hatte mir eine etwas kreativere Visualisierung vorgestellt. Vielleicht Kamerafahrten durch Sternhaufen und Galaxien, ähnlich wie im Intro von Star Trek: The Next Generation. War wohl zu hoch gepokert.
Zusätzlich musste ich feststellen: Bach ist musikalisch nicht meins. Es gibt Musik, da bekomme ich Gänsehaut oder fühle mich den Tränen nahe, ohne dass ich genau weiß warum. Bach dagegen hat mich absolut kalt gelassen und mich heimlich auf die Uhr schielen lassen.
Für die Abwechslung
Geschaut: Heated Rivalry
Ja, wenig überraschend habe auch ich endlich Heated Rivalry geschaut und bin der Serie entgegen meiner eigenen Erwartungen verfallen. Wenn man die zahlreichen (durchaus ästhetisch inszenierten) Sexszenen einmal außen vor lässt, bleibt nämlich eine wirklich schöne Liebesgeschichte übrig. Besonders Shanes Charakter hat mich schnell für sich eingenommen. Vor allem Shanes Charakter hat mich schnell für sich gewonnen und mich mit ihm leiden lassen. Der arme Kerl ist im Grunde von Sekunde 1 an hoffnungslos verliebt, auch wenn er das anfangs vielleicht noch nicht so richtig wahrhaben will oder kann. Aber die Blicke, die stille Sehnsucht in den Augen … hach. Die beiden Hauptdarsteller machen überhaupt einen super Job, was die ganzen Zwischenmenschlichen und leisen Töne angeht.
Gelesen
Da Serienadaptionen Bücher meist stark kürzen, habe ich begonnen, die Game Changers-Reihe von Rachel Reid zu lesen, um die komplette Geschichte von Shane und Ilya kennenzulernen. Der erste Band, Game Changer, dreht sich allerdings zunächst um ein anderes Paar, nämlich Scott und Kip. Anfangs mochte ich das Buch, doch mit der Zeit hat es für mich an Spannung verloren. Es gibt wirklich sehr viele explizite Szenen und vergleichsweise wenig Handlung, wodurch sich das Ganze irgendwann sehr hinzog und ein bisschen cringe wurde.
Da ich die ersten drei Bände als günstiges E-Book-Bundle bekommen habe, werde ich die nächsten beiden Teile trotzdem noch lesen. Danach entscheide ich, ob ich die Reihe weiterverfolgen will oder ob es dann vielleicht auch einfach reicht.
Game Changer
Game Changers, Vol. 1
Rachel Reid
***
MM-Sports-Romance, Spicy
Lieblingslied des Monats
All the Things She Said – Harrison
Ein Song, den ich schon als Teenagerin im Original geliebt habe. Auch wenn die beiden Sängerinnen später dann doch etwas enttäuschende Offenbarungen zu Tage gelegt haben. Durch Heated Rivalry bin ich dann jetzt auf diese etwas dramatischere Version gestoßen, die meine alte Begeisterung für den Song zurückgebracht hat.
Wie war euer Februar und was plant ihr für den März?





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